Familienleben wird es hoffentlich auch anno 2069 noch geben, wobei das grundsätzlich für dich etwas ganz anderes bedeuten kann als für mich.
Bedeutet Familienleben für dich etwas ganz anderes als für mich?
Das ist schon sehr wahrscheinlich, da jede Prägung durch die eigene Familie ganz unterschiedlich ausfällt. Trotzdem stimmen wir in einigem sicherlich auch überein.
Oft streben wir genau das Gegenteil von dem an, was wir erfahren oder erlebt haben, vielleicht auch erleiden mussten. Bei Licht betrachtet, machen wir oft dennoch irgendwie irgendwann genau das gleiche wie unsere Eltern oder Vorbilder oder Erziehungsberechtigten. Manchmal ist der Antrieb dazu nicht Liebe sondern Ablehnung und Hass – was sehr schmerzhaft ist für uns selber.
Klickbar [ Stand 24.06.2026 ]
Meine Familie – mein Leben
Meine Familie bestimmte mein Leben wie folgt:
Ich habe im September 1969 das Licht dieser Welt erblickt, da war mein Bruder gerade 1 Jahr alt geworden. Apropos Bruder, den hatten meine Eltern adoptiert, weil es so aussah, dass ihr sehnlichster Wunsch nach leiblichen Kindern sich nicht erfüllen würde nach Fehlgeburt[en]. Da mein Bruder als Säugling krank war und im Krankenhaus behandelt wurde, konnten ihn meine Eltern erst mit einem halben Jahr zu sich nach Hause aufnehmen und adoptieren.
Ein gutes halbes Jahr später kam ich dann als einziges leibliches Kind dazu und meine Mutter machte als Hausfrau viele Klamotten selber und dresste uns teils sehr ähnlich bis identisch. So dass wir fast aussahen wie Zwillingen – vom Style her.
Mein Vater war selbstständiger Büromaschinenmechanikermeister, vertrieb Büromaschinen & Büromöbel und wartete diese auch in seinem 1-Mann-Betrieb.
Wir bewohnten eine 4 Zimmer Altbauwohnung in der ersten Etage eines L-artigen Gebäudes mit einem Hof. Seitlich waren einige Garagen, die viel offenen Lagerplatz darüber boten, der für die Gerüste der Malerwerkstatt unter uns im Erdgeschoss war, sowie die Holzstände beherbergte, für den mittwochs und samstags vor unserer Haustür in unserer Straße stattfindenden Wochenmarkt.
Zwischen Hof und Straße war noch ein eingezäunter kleiner Garten mit Schaukel und Blumen und Bäumen zum Klettern. Auch hatten wir hinter dem Haus einen eigenen Garten mit etlichen Obstbäumen und Beerensträuchern. Auch eine kleine offene aber überdachte Holzhütte im Eck zum Sitzen, gehörte dazu. Mein Lieblingsspielzeug war der Sandkasten und die Schaukel in unserem Garten, in welchen man von unserem Wohnzimmerbalkon aus herunterschauen und auch von dort Birnen vom Baum pflücken konnte.
Im anderen Flügel ums Eck hatte mein Vater eine 3-Zimmer-Wohnung für seine Firma angemietet und dazu eine große, trockene Garage darunter. Wir hatten auch einen Werkstattraum zum Basteln an Fahrrädern und einen Keller mit Kartoffeln, Eiern und Einmachzeugs, aus der mal eine Ratte vor uns fliehen musste, als mein Vater sie mit einem Besen jagte, der dabei durchbrach.
Zu meiner Teeniezeit mit 12 / 13 Jahren, wurde das Haus abgerissen – mit einer Abrissbirne, um einem modernen Gebäudekomplex mit Ladenzeilen, Wohnungen und Büros platz zu machen. Das fand ich traurig, aber wir zogen dafür um in eine ehemalige Bäckerei, deren Laden unser Ausstellungsraum wurde, deren Backstube unser Büro mit Werkstatt und vier Arbeitsplätzen wurde, ein Chefplatz, ein Sekretärinnenplatz und zwei Technikerplätze, sowie Lager und Ausstellung und Garage.
Das Haus lag am Hang und im Erdgeschoß wohnten wir selber, das 1. OG hatten wir anfangs vermietet, mussten es dann aber selber nutzen, um die Grunderwerbssteuer zu sparen, die wir dann in eine neue Heizung steckten.
Das tolle war die große Terasse über dem Ausstellungsraum. Auch atten wir eine kleinen Garten vor und und einen mit Beeren und Gemüse hinten und über dem Büro und der Werkstatt noch Bühne und einen Tischtennisraum.
Das Gebäude war auch ein L, aber ein höheres Haupthaus und ein kleinerer Anbau mit Büro und Werkstatt. Im Haupthaus in der 2. Etage habe ich später einen L-Raum umgebaut aus zwei Räumen, nachdem ein Bruder ausgezogen war. Dann war da noch ein großer offenen Dachraum, den wir zum Proberaum unserer Band umbauten und hatten dann noch einen Raum daneben mit Glasscheibe für eine Art Studio, um selber Aufnahmen machen zu können.
Deine Familie – dein Leben
Wie war das in deiner Familie?
Hier gibt es kein richtig oder falsch – denn niemand kann sich seine Eltern – manche sprechen auch von ihren Erzeugern oder ihrer Erzeugung – selber aussuchen.
Jeder muss mit dem erstmal leben [ lernen ], was er um sich herum vorfindet!
Familienleben noch im Aufbau
Diese Seite unter Wissen im Knuud & Ksavver Blog über Familienleben ist noch im Aufbau befindlich, zu welchem du gerne deinen Senf in Form deiner Erfahrungen und Erlebnisse hier beitragen kannst. Nutze dazu einfach die Kommunikationswege hier im Blog.
Je nach Fragen und Themen werde ich eine eigene Unterseite mit Kommentarmöglichkeiten auch hier im Blog unter Familienleben zum Beispiel dann einrichten, was die Kommunikation wesentlich eröeichtert und breiter macht, wa?
Ich Freue mich auf deine Rückmeldung oder Reaktion.
Jochen
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